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Wie lässen sich Strom und Wärme erfolgreich speichern? Welche Energiespeicher besitzen wir hierfür schon, ohne dass wir dies wissen? Diesen Fragen sind wir, Schüler und Schülerinnen der Klassen 11a und 11e des Johann-Sebastian-Bach-Gymnasiums Mannheim, in einem Projekt mit dem Großkraftwerk Mannheim (GKM) nachgegangen. Dabei haben wir uns mit den Möglichkeiten der Tiefenspreicherung mit Wasserdampf beschäftigt. Ein Thermoskannenexperiment bildete für uns die Grundlage für die Innovationsidee zur unterirdischen Speicherung von Strom und Wärme.
Das eigentliche Prinzip beruht darauf, dass überschüssige Energie in Form von Wasserdampf in einer unterirdischen Kammer gelagert wird. In diesen durch Bohrungen sehr tief in die Erde eingelassenen Kammern sorgt umherfließendes Magma dafür, dass der Dampf kontinuierlich heiß gehalten wird. Bei Energiebedarf wird ein Ventil geöffnet, der Dampf steigt durch den hohen Druck auf, treibt oberirdisch angesiedelte Turbinen an und liefert so einem Generator die nötige Energie für die Stromproduktion. Hierbei ist die unterirdisch gespeicherte Energie kurzfristig abrufbar und eine sichere Versorgung wird so auch bei Spitzenlast garantiert.
Projektziele:
Unsere Idee der Tiefenspeicherung von Wasserdampf verbindet mehrere Vorteile miteinander. Die Nutzung der sogenannten Geothermie steht noch am Anfang, aber die Technik ist schon ausgereift und wird derzeit mit vielen kleinen Kraftwerken erprobt. Nach unserer Einschätzung hat diese Technik ein großes Potenzial, dass auch für die Speicherung von Energie genutzt werden kann.
Über die reine Energiespreicherung hinaus sehen wir folgende weiteren Vorteil. Da die Kammern, welche den Wasserdampf beherbergen unterirdisch angelegt sind, wird durch die Tiefenspeicherung an der Erdoberfläche keinerlei Platz in Anspruch genommen. Somit ist diese Idee nicht nur bei der Energiespeicherung effektiv, sondern verhindert auch weiteren Flächenverbrauch.
Außerdem haben wir erfolgreich Rücksicht auf die Umwelt genommen. Obwohl die Speicherung in den Kammern über einen längeren Zeitraum erfolgen kann, stellt die Tiefenspeicherung in unserer Idee „Magme2Ring“ keine Umweltbelastung dar. Unser Projekt bietet somit kaum Risikofaktoren.
Wir möchten mit unserer Idee die Menschen dazu bewegen, sich über erneuerbare Energie mehr Gedanken zu machen und über neue Formen der Nutzung nachzudenken. Gerade bei der Energieversorgung sehen wir im Thema Energiespeicherung ein großes Potenzial und eine Herausforderung für die Zukunft. Hier sind neue Ideen und Ansätze gefragt. Mit unserer Idee der Tiefenspeicherung wollen dazu einen Impuls geben, der hoffentlich von den Fachleuten aufgegriffen und auf seine Umsetzbarkeit überprüft wird.
Nachhaltigkeitsaspekte
Umwelt
Das Team
Ansprechpartner: Gina Wissenbach, wettbewerb@save-your-future.com
Anzahl: Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 a und 11 e des Johann-Sebastian-Bach Gymnasiums Mannheim
Altersgruppen: 15 bis 17 Jahre
Wir werden unterstützt von:
Wir wurden erfreulicherweise von dem Großkraftwerk Mannheim (GKM) unterstützt, wo wir während der Projektzeit ebenfalls in Räumlichkeiten untergebracht waren. Dort standen uns auch Fachleute als Gesprächspartner zur Verfügung.
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